MASCHINEN

Hochdruckreiniger

Reinigungsmaschinen sind mit Sorgfalt auszuwählen, so dass sie der jeweiligen Aufgabe angepasst sind.

Ein Hochdruckreiniger besteht in seiner einfachsten Form aus einer Pumpe und einem Motor. Der Motor treibt die Pumpe, die wiederum das Wasser unter Druck setzt. Der Druck verursacht während des Betriebs eine sehr hohe Wassergeschwindigkeit, und es ist eigentlich diese, die bei der Reinigung ausgenützt wird. Die Wirkung ist völlig analog zu der Wirkung, die durch Zusammenklemmen des Gartenschlauches erzielt wird – nur viel effektiver.

Die Pumpe fördert eine konstante Wassermenge, während der Druck von der am Ende des Sprührohres montierten Düse abhängig ist.

Die Hochdruckreiniger, die heute für die Reinigung verwendet werden, leisten bei Wassermengen von 8 bis 18 l/min. einen Druck von 70 bis 200 bar. Sprührohr und Handgriff sind in der Regel tragbar.

Es gibt schon Hochdruckanlagen mit weit höherem Druck- bis zu mehreren tausend bar – die für eine Reihe von Sonderaufgaben eingesetzt (Schneiden, Rostbeseitigung etc.) werden. Diese Anlagen sind nicht als eigentliche Hochdruckreiniger zu betrachten und werden daher nicht in diesem Zusammenhang behandelt.

Die Größe eines Hochdruckreinigers lässt sich mit den Leistungszahlen der jeweiligen Maschine ausdrücken.

Der Reinigungseffekt (E) wird wie folgt berechnet:

(E (kW) = Düsendruck (bar) x Wassermenge (l/min.)) / 600

das Ergebnis wird in Kilowatt (kW) ausgedrückt. Die meisten Hochdruckreiniger arbeiten innerhalb des Effektbereiches 0,6 bis 6 kW.

Hochdruckreiniger lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: Kaltwasserreiniger, Heißwasserreiniger und Mehrpumpenanlagen/stationäre Anlagen.

Aufbau eines Kaltwasser-Hochdruckreinigers

Kaltwasserreiniger

Kaltwasserreiniger sind Reiniger, bei denen die abgegebene Wassertemperatur im großen ganzen der Zulauftemperatur entspricht. Hat der Reiniger einen wassergekühlten Motor, wird das Hochdruckwasser jedoch ein wenig erwärmt.

Oft heißt es, dass sich der Hochdruckreiniger auf Hoch- oder Niederdruck einstellen lässt. Mit „Hochdruck“ wird ausgedrückt, dass der Reiniger mit höchstem Betriebsdruck arbeitet. Dementsprechend gibt „Niederdruck“ an, dass der niedrigste Betriebsdruck verwendet wird. In der Praxis lässt sich auch der mittlere Druckbereich durch Anwendung von hierfür angemessenen Sprührohren ausnützen. Der Druck wird nämlich nicht mit dem eigentlichen Hochdruckreiniger bestimmt, sondern im Sprührohr.

Die Änderung von Hochdruck zu Niederdruck erfolgt allein durch Änderung der Größe der Düsenöffnung. An Doppelsprührohren wird eine zusätzliche Düse geöffnet, wenn auf Niederdruck geschaltet wird.

Der Kaltwasserreiniger kann mit einem internen Injektor ausgestattet sein, oder er lässt sich mit einem externen Injektor versehen. Injektoren werden eingesetzt, wenn dem Wasser Reinigungsmittel zugeführt werden soll. Der Schlauch vom Injektor wird im Reinigungsmittel platziert, und das Reinigungsmittel wird unter Anwendung von Niederdruck auf der Fläche aufgetragen, die zu reinigen ist. Die Beimischungsmenge des Reinigungsmittels lässt sich auf dem Injektor verstellen, meistens im bereich von 1-5%.

Wenn das Reinigungsmittel aufgetragen ist, wird auf Hochdruck übergeschaltet, und das eigentliche Hochdruckreinigen/-waschen lässt sich durchführen. Diese Arbeitsmethode mit anfänglicher Reinigungsmittelauftragung und nachträglichem Reinigen mit Hochdruck ist die so genannte 2-stufige, und zwar ist sie die am meisten verwendete Reinigungsmethode, wenn es um Kaltwasserreiniger geht.

Der Kaltwasserreiniger wird in der Landwirtschaft, in Transportunternehmen, im Bausgewerbe und in vielen anderen Bereichen eingesetzt, wo sich Reinigungsaufgaben mit kaltem Wasser bewältigen lassen. Fett- und Ölreste sind oft vorhanden, aber nicht in einem solchen Grade, dass heißes wasser erforderlich ist.

Aufbau eines Heisswasser-Hochdruckreinigers


Heißwasserreiniger

Grundsätzlich ist ein Heißwasserreiniger auf der Basis eines Kaltwasserreinigers mit aufgebautem Brenner zur Erhitzung des Wassers konstruiert. Die eigentliche Erhitzung erfolgt in der Röhrenspirale des Brenners; aber vorher hat das Zuleitungswasser auf dem Weg zur Hochdruckpumpe den Schwimmertank passiert. Von der Pumpe wird das Wasser durch die Rohrspirale des Brenners weiter zum Sprührohr gepumpt. Mit diesem Aufbau wird die Hochdruckpumpe immer mit kaltem Wasser arbeiten, was die geringste Beanspruchung der Pumpe gewährleistet.

Der Heißwasserreiniger arbeitet im Großen und Ganzen mit dem gleichen Druck und der gleichen Wassermenge wie die entsprechenden Kaltwasserreiniger. Der entscheidende Unterschied liegt in der Wassertemperatur, die sich stufenlos bis auf 100°C verstellen lässt. Mehrere Modelle haben Dampfstufe, die eine eigentliche Dampferzeugung ermöglicht.

Die Beimischung von Reinigungsmittel erfolgt durch externen oder eingebauten Injektor. Der eingebaute Injektor ist bei einem Heißwasserreiniger vor der Hochdruckpumpe angebracht, was die Auftragung von Reinigungsmitteln sowohl beim Hoch- als auch beim Niederdruckwaschen ermöglicht. Auf diese Weise wird eine laufende Dosierung des Reinigungsmittels erzielt.

Das Hochdruckreinigen nach dieser Methode (die 1-stufige Methode) hat einige besondere Vorteile gegenüber der früher erwähnten 2-stufigen Methode. Bei Entfettungsaufgaben mit massiven Fettmengen oder wachshaltigem Schmutz wird mit Heißwasser und laufender Dosierung von Reinigungsmittel eine äußerst effektive Reinigung erzielt. Bei laufender Dosierung von Reinigungsmitteln ist darauf zu achten, dass das Reinigungsmittel sowohl durch die Pumpe als auch durch die Rohrspirale zu laufen hat. Angreifende Reinigungsmittel können bei Langzeit-Einsatz schädliche Folgen haben und sind daher nur unter Anwendung eines externen Injektors einzusetzen.

Heißwasserreiniger sind für Reinigungsaufgaben einzusetzen, bei denen es gilt, fett- und Ölreste sowie andere Schmutztypen zu beseitigen, die in kaltem Wasser schwer auflöslich sind. Besonders Aufgaben im Lebensmittelbereich, Bauunternehmen etc. lassen sich vorteilhaft mit Hilfe eines Heißwasserreinigers lösen.

Aufbau einer stationären Hochdruckanlage

 

Stationäre Anlagen

In gewissen Teilen der Lebensmittelindustrie und in anderen Industriezweigen, wo der tägliche Reinigungsbedarf sehr groß ist, können stationäre Anlagen eingesetzt werden.

Stationäre Anlagen setzen sich aus einer oder mehreren Motorpumpeneinheiten und einem Steuersystem zusammen, und es ist für diese Anlagen das Kennzeichnende, dass sie weit von dem Einsatzort untergebracht sind. Das Hochdruckwasser wird von der Anlange fest eingebaute Rohrleitungen zum Einsatzort befördert. Am Einsatzort (Zapfstelle) wird der Hochdruckschlauch/das Strahlrohr angeschlossen, und die Reinigungsmittel werden an der Zapfstelle mit Hilfe des Zapfstellen-Injektors dosiert. Wassertemperatur und –druck sind bei stationären Anlagen im zur Zapfstelle führenden Rohrsystem konstant. In der Lebensmittelindustrie beträgt die Temperatur oft 45-55°C und der Druck 120-160 bar. Am Einsatzort lassen sich Betriebsdruck und Wassermenge in einem gleichmäßigen Reinigungsgebiet beliebig verstellen. Der Betriebsdruck und die Wassermenge sind allein von der Düse am eingesetzten Strahlrohr abhängig, und die Variationsmöglichkeiten gewähren eine perfekte Optimierung des Reinigungsresultats gleichzeitig damit, dass die Bildung von Aerosolen im Arbeitsbereich auf ein Minimum gehalten wird.

Stationäre Anlagen kommen nicht nur in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz, sondern auch in der Landwirtschaft, in Autotransportunternehmen und dort, wo es extreme Reinigungsaufgaben zu bewältigen gibt. Die Vorteile der Anlage liegen in der ständigen Betriebsbereitschaft und darin, dass die Parameter (Druck, Wassermenge, Temperatur) im Voraus festgelegt sind, und nicht vom einzelnen Benutzer zu verstellen sind.

Andere Reinigungsanlagen

In den folgenden Abschnitten werden eine reihe von Anlagen oder Maschinen beschrieben, die bei einer Vielfalt von Aufgaben eine natürliche Ergänzung des Hochdruckreinigers darstellen.

Schaumstation

Eine Schaumstation ist eine Anlage, die automatisch und genau die Einsatzlösung des Reinigungsmittels herstellt und sie (bei 15-25 bar) zum Einsatzort pumpt. Am Einsatzort wird die Einsatzlösung am häufigsten mit Hilfe eines Schaumrohres auf der zu reinigenden Fläche aufgetragen.

Eine Schaumstation ersetzt die individuellere Reinigungsmittelbeimischung an der jeweiligen Zapfstelle und führt außerdem den Vorteil mit sich, dass die betriebsinterne Beförderung von Reinigungsbehältern reduziert wird oder sich völlig erübrigt.

Die Anlage ergänzt und professionalisiert vor allem die Reinigungssysteme im Bereich der Lebensmittelindustrie. Es ist durch Prüfungen festgestellt worden, dass eine gleichzeitige, genaue Steuerung der Reinigungsmitteldosierung eine erhebliche Reduktion des Reinigungsmittelverbrauches gewährleistet.

Niederdruckanlagen

In gewissen Bereichen der Lebensmittelindustrie werden Druckreiniger eingesetzt, die durch einen höheren Wasserverbrauch (höher als 25 l/min.) und einen geringeren Druck (niedriger als 60 bar) gekennzeichnet sind, als das, was bei den Hochdruckreinigern geltend ist. Diese Anlagen sind die so genannten Niederdruckanlagen. Ihr Aufbau ist grundsätzlich wie der der Hochdruckreiniger – Elektro-Motor + Pumpe – und lassen sich mit dem gleichen Zubehör (Injektor, Strahlrohr etc.) wie die Hochdruckreiniger ausstatten.

Niederdruckreiniger werden vor allem in den bereichen der Lebensmittelindustrie eingesetzt, wo der hohe Wasserdruck nicht erforderlich, und wo der Wasserverbrauch nicht kritisch ist. Niederdruckanlagen reduzieren erfahrungsgemäß auch die Aerosolbildung während der Reinigungsarbeit.

 

Bremsen- und Kleinteilereiniger

Ein Kleinteilereiniger ist eine kleinere Anlage zum Reinigen und entfetten von Teilen unter Anwendung von warmem Wasser und niedrigem Druck. Die Anlage wird in Autowerkstätten und in der Maschinenindustrie zur Beseitigung von Staub, Fett und anderen Verschmutzungen eingesetzt.

Die Anlage setzt sich aus einem geschlossenen Behälter mit einem Heizkörper, Schlauch und Sprühhandgriff, einer Düse sowie einer Wanne mit Rost zusammen.

Vor Inbetriebnahme werden Wasser und Reinigungsmittel sowie Druckluft aufgefüllt. Die Flüssigkeit wird erwärmt, und die Anlage ist hiernach einsatzbereit. Die zu reinigenden Teile werden in die Wanne gelegt und mit dem Sprühhandgriff gespült, bis sie sauber sind. Die Anlage lässt sich auch mit der Wanne unter dem Teil anbringen, so dass ein Abbau vor der Reinigung unterlassen werden kann.

 


Teilereiniger / Abfetten durch Eintauchen

Diese Anlagen bestehen meistens aus einer mehrere hundert Liter fassenden Wanne mit Drahtkorb, in dem die Teile angebracht werden. Das Abfetten von Metallteilen kann als Kaltverfahren in organischen Lösungsmitteln oder als Heißverfahren (50-70°C) mit Wasserbasierten, oft alkalischen Reinigungsmitteln durchgeführt werden. Der Drahtkorb bewegt sich während des Abfettens in der Flüssigkeit auf und ab. Nach dem Abfetten werden die Teile herausgenommen und getrocknet (organische Lösungsmittel), oder sie werden abgespült und getrocknet (Wasserbasierte Entfettungsmittel).

Teilewäscher vom obigen Typ werden besonders für kleinere Teile aus Metall oder Metalllegierungen eingesetzt, die in der Eisen- und Metallindustrie Verwendung finden.

 

 


Funktion eines TeppichreinigersNass-/Trockensauger – Teppichreiniger

Ungleich den gewöhnlichen Staubsaugern ist der Nass-/Trockensauger so aufgebaut, dass sowohl Staub als auch Wasser aufgesaugt und gesammelt werden kann. Die Wassersaugfähigkeit macht ihn besonders für das Aufsammeln von Putzwasser an Orten geeignet, wo die Abflussverhältnisse schlecht sind.

Eine Variante hiervon stellen die Teppichreiniger dar, die nach dem so genannten „Sprüh/Extraktionssystem“ arbeiten. Diese Teppichreiniger enthalten außer dem Nass-/Trockensauger einen Behälter für die Teppichreinigungslösung und eine Pumpe, die durch einen Schlauch und eine Düse an der Bodendüse das gleichzeitige Flüssigkeitsaussprühen in den Teppich und das Aufsaugen durch die Boden düse in den Schmutzbehälter ermöglicht.

Die Teppichreiniger eignen sich natürlich für das Teppichreinigen, werden aber auch für die Entfernung von Flecken für die Reinigung von Stühlen, Autositzen etc. eingesetzt.


Hilfsausrüstung

In den folgenden Abschnitten werden die Funktionsgrundsätze und Einsatzgebiete für eine Zahl der Zubehörteile für Hochdruckreiniger oder Hilfsausrüstung für die Reinigung im Übrigen dargestellt.

Injektoren

Ungeachtet ob der Injektor im Hochdruckreiniger eingebaut ist (interner Injektor) oder als Zubehör funktioniert (externer Injektor), ist es seine Aufgabe, dem Wasser eine gewisse Menge Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Wachs oder sonstige Flüssigkeit beizufügen, die man wünscht, dem Wasser beizumischen. Die Funktionsweise ist wie folgt: das Wasser läuft an einer Einengung im Durchlaufrohr des Injektor vorbei. Unmittelbar nach der Einengung entsteht ein Vakuum (Unterdruck), und dieses Vakuum wird dafür ausgenutzt, die Flüssigkeit auf- und in die Wasserphase hineinzusaugen. Normalerweise lassen sich Dosierungen von 1-10% des Produktes nach diesem Prinzip erzielen; aber die Dosierung hängt in hohem Ausmaß von der Viskosität der Flüssigkeit ab. Je höher die Viskosität, je niedriger die Dosierung. Da die Temperatur auch auf die Viskosität der Flüssigkeit einen Einfluss hat, - die Viskosität steigt mit fallender Temperatur – versteht sich, dass Reinigungsmitteldosierung bei Verwendung eines Injektors nicht ganz genau erfolgen kann. Ist die genaue Dosierung eines bestimmten Produktes erforderlich, so muss der Injektor einer Kalibrierung unterzogen werden.

Extern-Injektoren lassen sich in Schauminjektoren (Hochdruckinjektoren) und gewöhnliche Injektoren (Niederdruckinjektoren) einteilen. Die erstgenannten werden in Verbindung mit Schaumrohren bei der Auftragung von Reinigungsmitteln bei Niederdruck in der Form von nicht schäumenden Mitteln verwendet.

SprührohreSprührohrarten

Allmählich gibt es für das Hochdruckreinigen eine Vielzahl von verschiedenen Sprührohren, wie sie in dem Folgenden genannt werden:

- Einzelsprührohr
- Doppelsprührohr
- Multispeed-Sprührohr
- Powerspeed-Sprührohr
- Schaumrohr
- Powerlift
- Dampfrohr
- Abflussdüse
- Nassstrahlmittelausrüstung

Für mehrere der Sprührohre gilt es, dass sich die Düsen auswechseln lassen, und dass die Sprührohre in verschiedenen Längen erhältlich sind.

Wenn die Hochdruckreinigung heute so verbreitet ist, wie es der Fall ist, so ist dies zum Teil darauf zurückzuführen, dass eine Vielzahl verschiedener Reinigungsaufgaben mit besonders entwickelten Sprührohren gelöst werden. Auch in Zukunft werden sich die Einsatzmöglichkeiten durch die Neuentwicklung von Sprührohren und anderen Arten von Zubehör erweitern.

Einzelsprührohr
Das Einzelsprührohr ist ein Hochdrucksprührohr, dass sich einer wohl definierten Reinigungsaufgabe durch entsprechende Düsenwahl anpassen lässt: Sprühwinkel, Druck und Wassermenge.

Einsatzgebiete: z.B. Schlachthöfe

Doppelsprührohr
Ein Doppelsprührohr ist ein Standardsprührohr für die stufenlose Verstellung des Druckes von Niederdruck (65° Düsensprühwinkel) auf Hochdruck (15° Düsensprühwinkel)

Funktionsweise MultispeeddüseMultispeed Sprührohr
Einstellbar auf „Niederdruck“, der für das Auftragen von Reinigungsmitteln und für das Abspülen verwendet wird, oder auf „Hochdruck“ für das eigentliche Hochdruckreinigen. Die Düse lässt sich stufenlos von 0° (Punktstrahl) auf 60° (breiter Flachstrahl) verstellen, was das Sprührohr äußerst vielseitig macht.

Powerspeed Sprührohr
Das Powerspeed Sprührohr ist mit oder ohne Einstellmöglichkeit für Niederdruck erhältlich. Der sehr hohe Reinigungseffekt des Powerspeed Sprührohres beruht darauf, dass die zu reinigende Fläche von einem vibrierenden, konzentrierten Strahl (Punktstrahl) getroffen wird. Das Powerspeed Sprührohr eignet sich besonders für extreme Reinigungsaufgaben mit viel Schmutz an harten Oberflächen. Nicht-harte Oberflächen (z.B. Holz) könne bei dem Einsatz des Powerspeed Sprührohres geschädigt werden.

Powerlift Sprührohr
Das Powerlift Sprührohr ist ein Spezialsprührohr, das zur Beseitigung von fest anhaftenden Futterresten und eingetrockneten Dungfladen in landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt wird.

Das Prinzip ist einfach: das Vorderende des Sprührohres ist wie eine Gabel geformt, die für das Aufheben des Außenrandes der Kruste verwendet wird, wonach der konzentrierte Wasserstrahl den Fladen von der Unterlage befreit. Die Kruste wird allmählich durch das Bewegen des Sprührohres, das gleichzeitig unter der Kruste gekippt wird, abgebrochen.

Abflussdüse/Rohrreiniger
Die „Ratte“ ist eine Düse mit einem vorwärts und mehreren rückwärts gerichteten Strahlen. Die Düse ist an einem flexiblen Schlauch befestigt, der direkt an den Hochdruckreiniger angeschlossen werden kann. Der Rohrreiniger arbeiter sich von selber nach vorne und eignet sich besonders zur Reinigung von allen Arten von verstopften Rohren.

Dampfsprührohr
Ein Dampfsprührohr wird zusammen mit Heißwasserhochdruckreinigern mit Dampfstufe eingesetzt. Dampf bibt bei Verdichtung eine große Energiemenge frei und eignet sich daher für Schmelz- und Erhitzungsaufgaben. Das Dampfsprührohr eignet sich auch zum Aufweichen und für Befeuchtungsaufgaben.

Bodenreiniger
Ein Bodenreiniger ist ein praktisches Zubehörteil als Ergänzung der übrigen Sprührohre, wo das Spritzen der Hochdruckdüsen zu vermeiden ist. Die Düsenreihe ist rundum von einem Kasten mit Gummikante bzw. Bürste eingeschirmt, der sicherstellt, dass Schmutz und Bakterien nicht unnötig verbreitet werden. Der Bodenreiniger wird deshalb bei einer Vielzahl von Reinigungsaufgaben im Bereich der Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Nassstrahlmittelausrüstung
Die Nassstrahlmittelausrüstung besteht aus einem besonderen Strahlmittelrohr, das durch einen Schlauch mit einer Strahlmittelsonde verbunden ist. Die Sonde wird in das Strahlmittel eingesteckt, und wenn das Hochdruckwasser durch den Injektor des Strahlmittelrohres fließt, wird das Strahlmittel von dem Wasser mitgesaugt. Das Hochdruckwasser mit dem Strahlmittelgehalt hat einen sehr hohen Schlageffekt, der die effektive Beseitigung von Anstrich und anderen fest anhaftenden Materialien und Schmutz ermöglicht.

[SCHLAMMSAUGER]

[ROTORDÜSE]


Waschbürsten

Bei gewissen Reinigungsaufgaben ist der Einsatz einer gewöhnlichen Waschbürste oder einer rotierenden Bürste von großem Vorteil. Dies gilt z.B. bei Reinigung von harten Oberflächen wie z.B. Fenstern, Fahrzeugen etc., wo gewisse Partikel sehr fest an die Oberfläche gebunden sein können, oder bei der Reinigung von weichen Oberflächen – z.B. Planen und Persenningen -, wo der Hochdruckeffekt nicht leicht zu erzielen ist. Durch die Verwendung der Bürste, entweder in Verbindung mit oder nach der eigentlichen Auftragung von Reinigungsmitteln, lässt sich in vielen Fällen ein wesentlich besseres Reinigungsresultat erzielen.

Bei herkömmlichen Hochdruckwaschbürsten ist die Düse zwischen den Bürstenhaaren montiert. Bei der rotierenden Bürste treibt das Hochdruckwasser die Bürste, und das Wasser steht somit nicht unter Druck.

Konzentratspritzen/DesinfektionsspritzenManueller Zerstäuber
Sprühspritzen gibt es in einer Fülle von Varianten. Die einfachste Form ist eine kleine tragbare Zerstäuberspritze. Die professionelleren sind wesentlich größer und oft mit Rädern, Zerstäuber, Druckbehälter etc. ausgestattet.

Konzentratspritzen werden für die Auftragung von Reinigungsmitteln und kalten Entfettungsmitteln eingesetzt, besonders wenn diese Produkte in höheren Konzentrationen aufzutragen sind, als die die mit Hilfe des Injektors aufgetragen werden können. Eine Reihe von Grundreinigungsaufgaben setzen den Einsatz von höheren Konzentrationen voraus. Nach der Auftragung wird wie sonst mit dem Hochdruckreiniger abgespült.

In der Lebensmittelindustrie werden Desinfektionsspritzen eingesetzt, um die genaue Dosierung und verbesserte Regelung der aufgetragenen Menge sowie der Auftragungsfläche sicherzustellen.

Da Konzentratspritzen/Desinfektionsspritzen auch erheblich kleinere Flüssigkeitsmengen als die Hochdruckreiniger geben, kommen sie auch zum Einsatz, um Reinigungs- oder Desinfektionsmittel zu sparen.